Wie geht das nochmal?

Die Vorfreude auf eine große Reise beginnt lange vor dem Abflug – nämlich mit der Planung. Und nach sieben Jahren Pause mussten wir feststellen: Vieles kommt einem zwar bekannt vor, aber längst nicht mehr alles geht so leicht von der Hand wie früher.

Schon die Suche nach den passenden Flügen kann zur Geduldsprobe werden. Direkt oder mit Zwischenstopp? Früh starten oder lieber entspannt? Danach folgt die Frage nach der idealen Reiseroute. Gerade im Westen Kanadas reiht sich ein Highlight an das nächste: Nationalparks, spektakuläre Berglandschaften, Gletscher, Küsten, Wasserfälle und vielleicht sogar die Begegnung mit Bären oder Walen. Am liebsten würden wir alles sehen.

Dann sind da noch die Unterkünfte, die rechtzeitig gebucht werden wollen, und natürlich die Aktivitäten. Welche Wanderungen lohnen sich? Wo sollte man eine Bootstour machen? Welche Orte darf man auf keinen Fall verpassen? Mit jedem gelesenen Reisebericht und jedem neuen Tipp wächst die Liste der Möglichkeiten – und gleichzeitig die Erkenntnis, dass selbst sechs Monate kaum ausreichen würden, um alles zu entdecken.

Uns bleiben drei Wochen. Drei Wochen, um möglichst viele unvergessliche Eindrücke zu sammeln, ohne dabei von einem Highlight zum nächsten zu hetzen. Deshalb haben wir versucht, eine Route zusammenzustellen, die genügend Zeit für die großen Sehenswürdigkeiten lässt, aber auch Raum für spontane Entdeckungen bietet. Schließlich sind es oft gerade die ungeplanten Momente, die eine Reise unvergesslich machen.

Jetzt ist die Planung weitgehend abgeschlossen, die Vorfreude wächst von Tag zu Tag – und schon bald wird aus Karten, Buchungen und To-do-Listen endlich echtes Reisegefühl.

 

 
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© Frederic Linker