Frederic und Ann-Kristin
Frederic und Ann-Kristin

19.07.2014        Tag 4

Samstag, 19. Juli 2014

Welcome to Miami!

Gestern sind wir ja bereits im Dunkeln in Fort Pierce angekommen und konnten daher gar nicht genau wissen, wie wir den Ort einzuschätzen haben. Das einzige was wir wissen ist, dass wir einen Balkon mit Meerblick haben sollen. Am frühen Morgen können wir dann auch das Meer tatsächlich aus dem Fenster sehen. Es ist kurz nach sechs Uhr morgens und wir beschließen, da wir beide wach sind, dass wir uns zum Sonnenuntergang zum Strand begeben wollen. Wir müssen nur über die Straße gehen und sind direkt am endlos wirkenden Sandstrand. Das Meer ist spiegelglatt und wir schaffen es gerade rechtzeitig, ehe die Sonne am Horizont aufgeht. Ein wunderschöner Moment mit karibischem Feeling. Außer ein paar Fischern ist der Strand menschenleer. Wir laufen eine Weile Strand entlang und genießen die Ruhe, die Sonne und die Luft. 

Gegen Sieben sind wir zurück im Hotel und können in Ruhe frühstücken, da zu dieser Zeit noch Niemand wach ist. Da wir heute noch einiges vorhaben, warten wir nicht lange, packen unsere Koffer und machen uns auch schon wieder auf den Weg zum Highway One nach Süden. Zwar überlegten wir unterwegs noch in Palm Beach oder Vero Beach anzuhalten, doch wir entscheiden uns dafür lieber bis Fort Lauderdale durchzufahren. Schließlich haben wir hier keine Übernachtung eingeplant und wollten doch zumindest einen Eindruck der Stadt mitnehmen. Bei strahlendem Sonnenschein und brütender Hitze erreichen wir Fort Lauderdale gegen 10:30 Uhr. Nach einem kurzen Abstecher durch Downtown, kommen wir in Fort Lauderdale Beach an und parken unser Auto direkt am Meer. Zunächst planen wir nur einen Spaziergang an der Promenade entlang, doch der Anblick des Traumstrandes und die Temperaturen treiben uns zurück zum Wagen, in die Badesachen und schlussendlich auch ins Wasser. Türkisgrünes Wasser und feinster Sand lassen diesen Strandabschnitt erstrahlen. Im Hintergrund die Skyline von Fort Lauderdale Beach und davor hunderte Palmen. Der Moment hätte nicht schöner sein können.  Das erste ausgiebige Sonnenbad in Florida ist absolut super. Wir haben Schnorchel und Taucherbrille dabei, und testen hier bereits die Unterwasser Actioncam die wir mithaben um eigentlich auf den Keys eine Schnorchel Tour zu filmen. Die Aufnahmen können sich wirklich sehen lassen und machen Lust auf mehr.

Nach zwei Stunden müssen wir leider wieder zum Wagen, zum einen weil die Parkuhr ausgelaufen ist und zum anderen, da ja noch weiter Tagesziele zu erreichen sind. Bevor es jedoch weiter geht, stoppen wir noch kurz am Las Olas Blvd, welcher sehr schön anzusehen ist, da hier viele kleine Geschäfte und Bars zu finden sind. Ein wenig erinnert diese Straße an den Rodeo Drive in Beverly Hills, nur alles etwas günstiger. Wir fahren vorbei an den vielen Kanälen die die Stadt durchziehen und erahnen lassen, warum Fort Lauderdale als das Venedig Floridas bezeichnet wird. Allein hier könnten wir sicher ne ganze Woche Urlaub machen, doch wir wollen ja noch mehr von Florida sehen und machen uns daher weiter in Richtung Miami auf den Weg. Es ist noch früh und wir können noch nicht in unser Hotel, weshalb wir überlegen bei "Sawgrass Mills" vorbeizuschauen. Hierbei handelt es sich um die größte Shopping Mall in den vereinigten Staaten. Und das ist tatsächlich wohl so. 

Das Center ist in mehrere Sektoren unterteilt um den Überblick nicht zu verlieren. Von den 8 Sektoren haben wir nicht mal drei durchlaufen, da wir uns natürlich ein Zeitlimit gesetzt hatten. Die Dimensionen sind einfach unbeschreiblich. Über 350 Läden finden sich hier wieder. Doch da wir ja nicht nur zum Shoppen hier sind, geht’s nun endlich los... welcome to Miami... Ähnlich wie im letzten Jahr in San Francisco untermalen wir unsere Einfahrt in die Stadt musikalisch. Nur diesmal ist es eben Will Smith mit seinem Hit über Miami.

Die Stadt ist auf den ersten Blick einfach nur riesig. An der gesamten Strandpromenade ragen riesige Wolkenkratzer in die Höhe. Die Autobahnen sind auf 10 Spuren ausgebaut, und das Verkehrsaufkommen ist mit dem Ruhrgebiet vergleichbar (Nur fehlt es dort am Meerblick im Stau). Wir erreichen gegen fünf unser Hotel und sind von der Lage als auch der Größe des Zimmers beeindruckt. Selbst für amerikanische Verhältnisse ist dies sehr groß. Doch wir halten uns nicht lange auf dem Zimmer auf sondern machen uns direkt auf zum Strand, der fußläufig in wenigen Minuten erreichbar ist. Leider zieht sich gegen Abend der Himmel wieder zu und lässt erahnen, dass es noch ein ordentliches Sommergewitter geben wird. Wir schlendern eine Weile am Strand entlang und werden nur vom einsetzenden Donner vertrieben. An der Strand Promenade finden wir schließlich ein typisches "Ami-Restaurant". Zunächst sitzen wir draußen, doch das Gewitter treibt uns schließlich doch rein.  Es regnet nur etwa 20 Minuten, doch in dieser Zeit so stark, dass sowohl manche Auto bis zum Reifen, als auch die Bürgersteige unter Wasser stehen. Das Essen ist super. Cesars Salad und BBQ Burger. Wir verlassen das Restaurant und die Sonne strahlt noch einmal kurz vor dem Untergang. Ein langer Tag geht heute zu Ende. Morgen wollen wir uns dann die Stadt näher anschauen. Wir planen sowohl einen Besuch des Miami Seaquarium als auch des Art Deco Distriktes. Wenn die Zeit noch reicht machen wir vielleicht noch eine Schifffahrt durch die Biscayne Bay. Also wieder einmal viel vor. Daher ab ins Bett damit das auch alles möglich ist...

 

Bis bald Frederic

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© Frederic Linker