Frederic und Ann-Kristin
Frederic und Ann-Kristin

10.09.2013        Tag 17

Samstag, 10. September 2013
Lombard Stree, Monterrey, Sonnenbrand und Riesensteak!
 

Ein neuer Tag in San Francisco bricht an. Heute haben wir zwar einerseits wieder ein Stück Fahrt vor uns und müssen diese wunderschöne Stadt leider wieder verlassen, doch konnten wir uns zum Glück etwas Zeit lassen, da unsere Strecke nicht besonders lang sein würde. Unser heutiges Tagesziel wird Monterey sein. Doch zunächst standen wir heute ganz in Ruhe auf und Ann-Kristin ließ sich von mir das Frühstück ans Bett bringen. Gut ich musste nicht weit laufen, sondern nur die Treppe vor unserer Tür runter, um im Office ein Glas Orangensaft und zwei verpackte Muffins zu holen, aber immerhin... Nachdem wir gegessen hatten und uns dabei einen kurzen Plan für den Tag zu Recht gelegt hatten, packten wir unsere sieben Sachen zusammen, um wiedermal alles in unseren Chevy zu packen. Wir checkten aus und machten uns dann ganz gemütlich auf den Weg.

Denn bevor wir uns auf den Freeway in Richtung Süden aufmachten, wollten wir noch ein wenig durch die Stadt cruisen. Wir wollten ja schließlich noch die Lombard Street hinunter fahren, und einige der wirklich extrem steilen Straßen. Über der Bay hing heute Morgen noch immer die dichte Nebelwand, die bereits gestern Abend den Sonnenuntergang verschleierte. Daher war weder die Golden Gate Bridge noch die Oakland Bay Bridge wirklich zusehen. Von unserem Motel bis zur Lombard Street benötigten wir bereits etwa 20 Minuten. Die Strecke ist zwar nicht sehr weit, doch die vielen Ampeln und der dichte Verkehr benötigten halt Zeit. Kurz bevor wir die Lombard Street erreichten, setzte sich ein Cable Car vor uns, weshalb wir deutlich langsamer fahren mussten.

Schließlich kamen wir oben an der berühmten Straße an und waren überrascht, dass wir die einzigen waren, da gestern hier das reinste Verkehrschaos herrschte. Aber es war uns ja recht. So fuhren wir also diese tolle Straße hinab und es war herrlich. Nach kurzer Überlegung, ob wir gleich nochmal hoch wollen, entschieden wir uns aber dazu, nun doch in Richtung Highway One zu fahren. Dabei kamen wir an fast allen tollen Punkten der Stadt noch einmal vorbei. Aus dem Auto heraus wirkt die Stadt nochmal schöner als zu Fuß, da man die vielen Steigungen nicht laufen muss :-). Schließlich kamen wir auf den Freeway, der uns in Richtung San José und weiter nach Monterey brachte. Wir fuhren direkt in Richtung Pier und Strand und parkten direkt vor der Fishermans Wharf. Auch vor Monterey hielten sich dichte Nebelschwaden, die jedoch nicht bis an das Ufer herankamen.

Wir liefen vom Auto aus nur wenige Meter auf die Pier und bestaunten den schönen Hafen und die vielen verschiedenen Tiere die zu sehen waren. Neben den aus San Francisco bekannten Seelöwen kamen hier noch Seeotter und Pelikane dazu, die an der deutschen Nordsee ja eher selten in freier Natur zu finden sind. Als unsere Parkuhr abgelaufen war und wir zurück am Auto waren, beschlossen wir uns noch ein wenig an den Strand zu legen. Dazu mussten wir zunächst Badesachen anziehen. Im Auto konnten wir uns ja umziehen. Wir setzten uns also auf die Rückbank, weil dort mehr Platz war. Als wir fertig waren wollten wir wieder raus, doch..... Na klar... Kindersicherung. Da saßen wir nun da hinten und einer musste nun der Depp sein und nach vorne klettern um die Tür von außen auf zu machen. Ich hatte gewonnen ( bin zu groß :-) ). Wir haben es schließlich doch noch zum Strand geschafft, wo wir zum ersten Mal in diesem Urlaub mehr als eine Stunde in der Sonne liegen konnten. Zum Schwimmen ist der Pacific allerdings nur bedingt geeignet, da das Wasser einfach viiiiiiiiiel zu kalt ist. Mein Versuch scheiterte kläglich.

Schließlich ging's zum Hotel, das mit einem beheizten Innenpool und Jacuzzi glänzen konnte, wo wir auch direkt einen Abstecher hin machten. Als wir zurück auf dem Zimmer waren, war es dann auch bereits so spät, dass wir uns fertig machten um noch ein wenig raus zu gehen, um was zu essen zu suchen. Wir fanden ein nettes kleines Restaurant und bestellten uns, ich ein Steak und Ann-Kristin Pasta. Das absolute Highlight... ein SALAT. Unser Körper reagierte auf die unvorhergesehene Vitaminzufuhr etwas irritiert, doch er nahm es dankend an. Das Essen war super und auf dem Rückweg zum Hotel wurde es auch schon richtig frisch. Inzwischen haben wir nur noch etwa 14 Grad und mit kurzer Hose ist es schon recht gewagt. Doch im Zimmer ist es gut warm. So, morgen fahren wir den 17 Mile Drive, eine Straße mit vielen tollen View Points und schließlich durch die Stadt Carmel nach Obispo oder genauer nach Pismo Beach. Also dann.

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© Frederic Linker