Frederic und Ann-Kristin
Frederic und Ann-Kristin

02.08.2016        Tag 15

Dienstag, 2. August 2016
New York: Staunen vorprogramiert...

Heute Morgen kamen wir beide wieder etwas besser aus dem Bett. Gegen acht Uhr sind wir fast so weit, dass wir zum Frühstück gehen können. Heute stürzen wir uns in die Stadt die niemals still steht. New York City!!! Das Frühstück ist hier überraschend positiv, wodurch wir einen guten Start in den Tag mit einer ausreichenden Grundlage schaffen können. Wir haben uns nur grob einen Plan zurecht gelegt was wir heute sehen wollen, doch da es wieder sehr bewölkt ist, mussten wir für unterschiedliche Wettersituationen planen. Nach dem Frühstück holten wir nur noch schnell unseren Rucksack und fuhren mit der Subway zunächst zum Time Square. Wir haben uns ja bereits in Deutschland den New York Pass besorgt, mit dem wir eine ganze Reihe der beliebtesten Attraktionen der Stadt kostenlos besuchen können. Um uns einen ersten Überblick zu verschaffen, holen wir uns die ebenfalls enthaltenen Tickets für die Big B Bus Tour. Im offenen Doppeldecker kann man so zwei Routen durch die Stadt fahren. Eine durch Downtown und die andere durch Uptown. Wir beschließen zunächst durch Downtown zu fahren. Über einen Audio Guide bekommen wir zu den unterschiedlichen Gebäuden und Plätzen an denen wir vorbeifahren wirklich interessante Infos.​

So merkt man erstmal wie riesig die Stadt einfach ist. Südlich des Time Squares stehen eigentlich nur noch Hochhäuser. Die rasterförmig angelegten Straßen sind rechts und links von den hohen Wolkenkratzern eingerahmt.

Außerdem findet man hier die wahnwitzigste Architektur. Nahezu kein Wolkenkratzer gleicht dem anderen. Alle unterscheiden sich durch Farbe, Höhe, Breite oder Form. Wir kommen vorbei am Empire State Building, der Trinity Church, Chinatown, der Wallstreet und dem Gerichtsviertel.

An jeder Kreuzung staunten wir aufs Neue. Um uns herum war natürlich verkehrstechnisch die Hölle los. Busse, Autos, yellow Cabs (Taxen), Trucks und Zweiräder bahnten sich den schnellstmöglichen Weg, ohne dabei größere Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer zu nehmen. Gut dass wir hier kein Auto fahren müssen... Wir kommen schließlich am Battery Park an und beschlossen auszusteigen. Da es sich um einen Hop on Hop off Bus handelte, konnten wir jederzeit wieder zusteigen. Am Battery Park starten sowohl die Fähren nach Staten Island, als auch nach Liberty Island und Ellis Island. In unserem New York Pass ist die Fahrt zur Insel mit dem wohl bekanntesten Wahrzeichen der Welt inbegriffen. Die Freiheitsstatue. Ann muss leider wieder in den sauren Apfel beißen und Fähre fahren, aber es sei vorweg genommen: Sie schlug sich hervorragend. Nach kurzer Wartezeit legten wir auch schon ab. Von der Fähre aus hatten wir einen wundervollen Blick auf Manhattan.

Die Fahrt dauerte keine 20 Minuten und auf der Insel angekommen liefen wir mit dem Audio Guide eine selbstgeführte Runde. Wir bekamen alles rund  um die Statue of Liberty erzählt und genossen den Anblick der großen grünen Frau.

Von allen Seiten betrachteten wir die Statue und fuhren anschließend erneut mit der Fähre auf die Nachbarinsel Elis Island. Hier kamen früher alle Immigranten an, die in die USA einreisen wollten. Das Museum schauten wir uns nur oberflächlich an und genossen stattdessen die wenigen Sonnenstrahlen, die es durch die dichte Wolkendecke schafften.

Anschließend ging es zurück nach New York, wo wir die Bustour weiter fortsetzten. Als wir wieder am Time Square ankamen, beschlossen wir auch noch die Uptown Route rund um den Central Park anzuschauen. Die Fahrt dauerte knapp 2 Stunden und zeigte die andere Seite der Stadt. In Harlem und rund um den Central Park wirkt die Stadt ganz anders als in den Hochhausschluchten von Downtown.

Gegen kurz vor acht Uhr abends kamen wir wieder am Time Square an. Nachdem wir nun lange gesessen hatten liefen wir ein wenig kreuz und quer und besorgten uns noch einen Burger bei Wendy's. Wir waren schon ziemlich k.o., denn der Tag war schon anstrengend. Doch direkt zum Hotel wollten wir noch nicht. Mit der Subway fuhren wir drei Blocks weiter zum größten Kaufhaus der Welt. 

Macys ist zum Gucken wirklich beeindruckend aber zum Shoppen einfach viel zu unübersichtlich und groß. Auf über acht Etagen, die jeweils so groß sind wie das halbe Centro in Oberhausen, findet man alles was man will. Wir schauten uns nur ein wenig um, fuhren dann aber weiter zum Rockefeller Center. Eigentlich wollten wir noch hochfahren und New York bei Nacht von oben betrachten, doch leider sind alle Tickets für den Tag ausgebucht. Also holten wir uns direkt welche für morgen. Nun reichte es aber wirklich. Mit der Subway fuhren wir zurück nach Queens in unser Hotel und genossen noch ein bisschen den Blick vom Dach mit einem eiskalten Bier.

Das war also der erste Tag in New York. Wir haben für morgen gaaaaanz viel geplant und schauen mal ob das Wetter mitspielt. Heute hat es immerhin nicht geregnet. Aber ein bisschen mehr Sonne wäre schon schön.

 

Bis bald Frederic.

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© Frederic Linker