Frederic und Ann-Kristin
Frederic und Ann-Kristin

09.09.2013        Tag 16

Freitag, 9. September 2013
San Francisco: Flower-Power, Sonne, Meer und Nebel

Good Morning San Francisco. Wir merkten bereits gestern Abend, dass unser Motel hier eine sehr gute Lage hat. Dies bestätigte sich heute Morgen erneut. Nach dem üblichen Frühstück, welches hier sogar nur im Stehen oder lieber noch im Vorbeigehen eingenommen werden soll, machten wir uns mit dem Bus, der nur wenige Meter vor unserem Hotel parkte auf, um San Francisco etwas näher kennen zu lernen. Unser erster Weg führte daher zum Golden Gate Park, wo wir eine schöne Wanderung machten. Der Golden Gate Park ist die größte innerstädtische Parkanlage der Welt, mit einer Länge von über 5 Kilometern und einer Breite von über 800 Metern. Es befinden sich mehrere Seen hier und viele dicht bewaldete Grünflächen. Außerdem befindet sich hier ein großes Bisongehege, wo wir ebenfalls hingingen. Einen Stopp legten wir an einem der größten Seen ein, wo viele Ferngesteuerte Speedboote und Flugzeuge unterwegs waren. Im nördlichen Teil des Parks verließen wir diesen auch wieder um einen weiteren Bus in Richtung Union Square zu nehmen.

Doch wir stiegen vorher bereits aus, da sich am Alamo Square einige für San Francisco sehr typische Häuser befinden. Bei herrlichem Sonnenschein legten wir uns ein Weilchen auf die Wiese, von wo aus der Blick über das Financial District bis hin zur Oakland-Bay Bridge wundervoll war. Es war ziemlich voll und das Beobachten der unterschiedlichsten Typen war echt witzig. San Francisco kann in dieser Hinsicht echt eine Menge bieten. Doch wollten wir nicht den ganzen Tag damit verbringen und so machten wir uns wieder auf den Weg. Vom Alamo Square liefen wir einige Blocks bis hin zum Union Square. Hier kamen wir auch durch die Viertel von SF, die man nachts besser meiden sollte. Bereits jetzt war es äußerst unangenehm hier zu Fuß unterwegs zu sein.

Zum Glück dauerte dieser Teil nicht zu lange, ehe wir endlich am Union Square ankamen. Nach kurzem Mittagssnack, liefen wir weiter die Straßen rauf und runter (im wahrsten Sinne des Wortes). Wir erreichten schließlich Chinatown. Von einem auf den anderen Moment denkt man, dass man von Amerika nach Asien versetzt wurde. Die Menschen, die Architektur und Läden waren durch und durch Chinesisch. Wir gingen einige Meter, ehe wir auf eine der vorbeifahrenden Cable-Cars aufsprangen, um zur Lombard Street zu fahren.

Der berühmteste Teil der Straße sind sicherlich die Serpentinen, die lediglich einen Block lang sind. Doch die vielen Blumen machen das Stück schon zu etwas besonderem, und daher war er nicht zu verfehlen, da soooo viele Schaulustige und Touris Fotos machen wollten. Wir liefen sie nur einmal ab, doch morgen wollen wir da auch runter fahren. Am Ende angekommen, liefen wir schließlich die Straßen runter zum Hafen. Bei Tageslicht war hier die Hölle los. Alle zwei Meter waren Straßenkünstler mit Musik, Tanz oder Zaubertricks anzutreffen, die eine tolle Stimmung verbreiteten. Im Gegensatz zur Stadt, war es hier auch direkt um ein paar Grad kühler. Wir liefen an den Piers entlang und Ann-Kristin gönnte mir und sich ein Ben und Jerrys Eis. In der Sonne war es immer noch herrlich. Wir gingen noch zu den Seehundbänken am Pier 39 und schlenderten die Bay entlang mit tollem Blick auf Alcatraz.

Doch allmählich wurden unsere Beine etwas schlapp. Daher suchten wir uns den nächsten Bus, der uns in Richtung Hotel fahren würde und kamen gegen halb sieben wieder dort an. Doch eine lange Pause gönnten wir uns nicht. Wir hatten uns zum Abschluss dieses tollen Tages überlegt, den Sonnenuntergang vom Baker Beach im äußersten Westen der Stadt uns anzusehen. Da die Busse nicht mehr so regelmäßig fuhren liefen wir schließlich durch den Presidio Park zum Strand und erwischten die Sonne noch so gerade eben. Die Bay und die Golden Gate Bridge waren in dichten Nebel gehüllt, was es auch sehr frisch machte. Dennoch genossen wir diesen Anblick, ehe wir uns wieder auf den Rückweg zum Hotel machten. Nun reichte aber tatsächlich mit der ganzen Flower Power für heute und wir sind komplett Platt. Morgen müssen wir "leider" wieder ins Auto.... Obwohl wir freuen uns auch schon auf Monterrey. Deshalb geht's jetzt ins Bett.

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© Frederic Linker