Herzlich Willkommen
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Frederic und Ann-Kristin
Frederic und Ann-Kristin

25.07.2015        Tag 1

Samstag, 25. Juli 2015
Its Time for Africa!!

Die letzte Nacht zu Hause ist bereits recht früh zu Ende. Gegen acht werden wir wach und nur kurze Zeit später stehen wir schließlich auf. Endlich ist der Tag gekommen auf den wir so lange gewartet hatten. Es sind noch einige letzte Dinge zu erledigen bis wir zum Flughafen aufbrechen. Einem letzten Besuch beim Bäcker und der Apotheke folgt ein spannendes Frühstück. Warum spannend? Nun ja der Kühlschrank muss ja leer werden. Ein Bisschen Toast, ein frisches Brötchen, und sämtliche Reste sollen ja schließlich nicht weggeworfen werden. Nach einem letzten Brainstorming ob wir auch wirklich die nötigen überlebensnotwendigen Dinge für den Busch eingepackt hatten. Scheinbar waren wir wirklich gut, denn uns fallen keine völlig vergessenen Teile ein. Und dann ist es auch bald soweit. Gegen 12 Uhr schnappen wir uns die Koffer und lassen die Tür ins Schloss fallen. Der Urlaub beginnt genau jetzt!!!

Nachdem wir uns von allen verabschiedet haben, machen wir uns mit dem Zug auf nach Düsseldorf. Ein gelungener Start ohne Verspätung, Streik oder sonstigen unvorhersehbaren Bahnproblemen. Wir kommen pünktlich in Düsseldorf an und fahren mit dem Sky-Train zu unserem Terminal. Schnell stehen wir in der Schlange um unsere Koffer aufzugeben. WOW. Vor uns ist eigentlich nur eine Familie. Sollte ja schön schnell gehen. Leider handelt es sich bei der Familie um ein 8(!) köpfige Familie die jeder sowohl einen großen Koffer als auch einen nur minimal kleineren Koffer als Handgepäck dabei haben. Die nette Dame am Schalter versucht die Leute freundlich darauf hinzuweisen, dass es als Handgepäck nicht geeignet ist und eine "interessante" Debatte beginnt. Was anfänglich sich als witzig erweist , zieht sich nach einer knappen halben Stunde doch ziemlich in die Länge und auch die Mitreisenden um uns herum bleiben alle nur deshalb ruhig weil sie wie wir sich immer wieder vorhalten: " Der Urlaub beginnt ja gerade erst!" Nach einer gefühlten Ewigkeit schaffen wir es dann doch zum Schalter vorzudringen und sind auch kurze Zeit später im Sicherheitsbereich angekommen. Bis zum Boarding sind es noch gute 20 Minuten also genießen wir noch ein Bierchen und ein Stück Kuchen ehe wir uns zu unserem Flieger begeben. Einfach nur gigantisch. Mit über 70 Meter Länge und einer Spannweite von knappen 80 Metern baut sich dieser Riesenvogel vor uns auf. Wir schauen uns noch das Entladen eines schicken kleinen Autos an, welcher bestimmt als Namenstagsgeschenk von einem Scheich an seine 83. Ehefrau nach Deutschland geschickt wurde.

Das Boarding verschiebt sich um eine gute halbe Stunde und als es losgeht stehen natürlich schon die knapp 800 Passagiere Schlange. Wir mogeln uns unter die ersten und sind somit auch einer der ersten an Bord. Unsere Plätze befinden sich in der allerletzten Reihe. Super Plätze zum Schlafen, denn da niemand Hinter uns sitzt können wir uns richtig lang machen. Nachdem sich das Boarding bereits deutlich verzögert hat verschiebt sich auch der Start nochmal um eine knappe halbe Stunde, so dass wir mit insgesamt einer Stunde Verspätung endlich abheben. In unserer Dreierreihe sitzt noch ein netter Typ, den wir bereits beim Einchecken gesehen hatten und der mir da bereits negativ durch sein mitgeführtes schwarz-gelbes Kissen mit diesem komischen Vereinslogo aufgefallen ist. Wir kommen etwas ins Gespräch und finden heraus, dass wir nicht nur das gleiche Ziel haben, sondern machen quasi einen identischen Urlaub. Und als wäre es nicht schon witzig genug werden wir auch den selben Rückflug haben. Wie klein diese Welt doch ist. 

Der Service an Bord lässt leider etwas zu wünschen übrig. Das Essen ist irgendwie.... Mies. Was macht man dann? Genau. Ein Bier geht immer. Wir kommen mit unserem Sitznachbar und seinen beiden Freunden etwas ins Gespräch und räumen dabei die Flughafenbar. Die Servicekraft war wohl so irritiert, dass in einer Reihe gleich zwei Bier und eine Flasche Wein für die Dame bestellt wurden, dass die gesamte Bestellung erstmal auf den Schultern unseres Vordermannes landen. Was ihn ziemlich aufregte, war für uns nur schwer ohne Lachen zu ertragen. Der Flug entwickelte sich sehr gut und wir schauten Filme und quatschten ein bisschen. Langsam neigt sich der Flug dem Ende entgegen.

Puuuuh... Es warten Ca. 4 Stunden Aufenthalt im Transit Bereich vom Dubai International. Als wir schließlich in den Landeanflug sinken, kommt vom Kapitän eine nur oberflächlich zu verstehende Mitteilung. Das "grandiose" Schulenglisch von uns und unserem Nachbar verrät uns schließlich, dass wir auf Grund von zu hohem Verkehrsaufkommen und unserer Verspätung eine Ehrenrunde drehen müssen, wodurch wir voraussichtlich 20 Minuten später als erwartet landen würden. Wir ergeben uns also unserem Schicksal und warten ab. Doch nach weiteren 30 Minuten Flugzeit landen wir endlich. Doch eine konfuse Mitteilung des Captain verrät uns, dass wir gar nicht auf dem Dubai International gelandet sind sondern irgendwo im Nirgendwo, da wir nicht genug Sprit dabei hatten um diese Ehrenrunden zu drehen. Hier so die Aussage werden wir eine Stunde warten müssen ehe es weiter geht.....

Na toll. Aus den 4 elendig langen Stunden werden auf einmal vielleicht nur noch wenige Minuten. Sollten wir etwa noch Stress bekommen oder sogar unseren Anschlussflug verpassen? Nach über einer Stunde am Boden blinken endlich wieder die Zeichen die Gurte festzuziehen. Es geht weiter. Wir landen mit insgesamt drei Stunden Verspätung dann tatsächlich in Dubai. Die Aussicht vor der Landung auf den Burj Khalifa und die Stadt sind sehr schön. Nach der Landung begeben wir uns nun zu fünft auf die Suche nach unserem Gate. Noch 30 Minuten bis Boarding.... Der Flughafen in Dubai ist riesig und wirkt nagelneu. Doch wir sind nicht böse darum, dass es schon sehr bald weitergehen wird. Nachdem wir uns die Beine ein wenig vertreten haben, geht's auch schon wieder ins Flugzeug. Endlich ausruhen, schlafen und etwas sitzen. In Ca. 7,5 Stunden sind wir endlich in Johannesburg. Mal schauen wie es dann weitergeht. Jetzt erstmal gute Nacht.

 

Bis bald Frederic 

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© Frederic Linker