Frederic und Ann-Kristin
Frederic und Ann-Kristin

1. Tag

Mittwoch, 25. Juli 2018

Teure Folie

 

Kaum zu glauben, dass schon wieder ein Jahr seit unserer letzten Reise vergangen ist. Nun ist es schon wieder soweit und wir werden die Welt bereisen. Die Zeit bis zur Abfahrt zog sich wie Kaugummi und wir schwankten zwischen Vorfreude und Ungeduld. Natürlich hatten wir wieder auf den letzten Drücker mit dem Kofferpacken begonnen, sodass wir auch bis kurz vor der Abreise damit zu tun hatten. Die Blumen waren versorgt, die Koffer reisebereit und endlich war auch die Zeit gekommen, dass es losgehen würde.

Mit dem ICE fuhren wir circa zwei Stunden bis zum Flughafen Frankfurt. Zwar hatte unser Zug am Ende 10 Minuten Verspätung, doch da wir bereits vier Stunden vor dem Abflug ankamen, war das überhaupt kein Problem. Der Frankfurter Flughafen ist natürlich auch riesig, weshalb wir uns unsere Zeit gut vertreiben konnten. Unser Schalter würde erst in circa 45 Minuten öffnen, sodass wir die Zeit nutzten, um aus der Geschichte zu lernen. Nachdem unsere Koffer beim letzten Flug nach Johannesburg geöffnet wurden und Anns Schuhe und weitere Dinge fehlten, wollten wir diesmal auf Nummer sicher gehen und die Koffer einwickeln lassen. Gar keine schlechte Idee, aber auch kein billiges Vergnügen. Stolze 12 € pro Koffer sollte es kosten. Doch die negativen Erinnerungen siegten und unsere Koffer bekamen ihren Kokon. Die letzten 20 Minuten bis unser Schalter öffnete waren schnell um und wir staunten nicht schlecht darüber, wie viele andere Mitreisende ebenfalls ihre Koffer verpacken ließen. 

Als die Koffer aufgegeben waren, schlenderten wir noch durch den Duty free Bereich und schauten den Flugzeugen beim einparken zu. Zufällig saßen wir genau vor unser Maschine und sahen diese ankommen. Ja und dann ging es schon in den Flieger. Doch in den letzten zwei Monaten ohne Regen scheinen die Mitarbeiter vergessen zu haben, wie damit umzugehen ist. Ein kräftiger Schauer ergoss sich über das sonst staubtrockene und heiße Frankfurt. Der Kapitän erklärte, dass das Bodenpersonal den Tankvorgang unterbrochen hätte und wir deshalb etwas später los könnten. Als wir endlich „voll“ waren, kam dann noch ein zu großes Reiseaufkommen in Südeuropa dazu, sodass wir erst mit 60 minütiger Verspätung endlich los flogen.

Nun sitzen wir also im Flugzug und haben knapp 11 Stunden Zeit uns auf den Roadtrip zu freuen. Morgen früh sind wir auf dem schwarzen Kontinent und werden ein neues Abenteuer schreiben. Damit wir mden morgigen Tag auch gut überleben, versuchen wir mal etwas zu schlafen. Also gute Nacht aus 13000 Metern Höhe und

 

Bis bald

 

Frederic

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