Frederic und Ann-Kristin
Frederic und Ann-Kristin

5. Tag

Sonntag, 29. Juli 2018
Nachtsafari

 

Heute sollte unser erster kompletter Tag im Krüger Nationalpark werden. Wir hatten uns den Wecker auf sechs Uhr gestellt, damit wir möglichst rechtzeitig aus dem Camp fahren konnten. Es war heute morgen noch recht diesig und zudem mit nur 9 Grad such ziemlich kalt. Auf ein Frühstück im Camp verzichteten wir und machten uns direkt auf den Weg. Um 6:45 Uhr waren wir wieder auf der Suche nach den großen und kleinen wilden Tieren. Durch den noch relativ dichten Nebel war es kaum möglich weiter als 15-20 Meter zu schauen. Dadurch wurde es natürlich auch um so schwerer Tiere zu sehen. Eigentlich sollte die frühe Uhrzeit gut sein, da viele nachtaktive Tiere nun noch zu sehen sein würden. Doch wir sahen lange Zeit nichts. Erst nach circa 20 Minuten fanden wir eine Giraffe mit ihrem Jungen, die uns durch die trübe Brühe anstarrten.

Der Startschuss war also gelegt. Je länger wir fuhren, umso wärmer wurde es und die Sicht wurde immer besser. Wir suchten uns ein Wasserloch und machten gegen 8 eine Frühstückspause. Erst sahen wir leider keine Tiere, doch dann zog eine große Elefantenherde an uns vorbei. Einfach gigantisch wenn etwa 20 Dickhäuter wild durcheinander laufen, aber dennoch klar von einem Elefanten angeführt werden. Wir blieben, bis alle Ellis verschwunden waren, ehe wir uns wieder auf den Weg machten. Es ging weiter Richtung Süden und wir haben weiterhin kaum Autos gesehen. Es bleibt eine Seltenheit. Leider sehen wir auch zunächst nur wenige Tiere. Trotzdem freuten wir uns über Zebras, Gnus, Nilpferde, Elefanten, Impalas, Kudus, eine weitere Hyäne, und eine Herde Büffel. Damit haben wir bereits drei der Big Five gefunden. Leider sprang uns noch kein Löwe und kein Nashorn vor die Linse. Nach einem kurzen Stopp im Letaba Restcamp, fuhren wir schnell weiter. Wir hatten hier auch noch schnell einen geführten „Night Drive“ gebucht. Heute Abend wollten wir noch einmal im Dunkeln rausfahren, wenn keiner mehr im Park ist außer die wilden Tiere. Die restliche Zeit des Tages fuhren wir noch weitere Rundwege und Schotterpisten. Leider blieb es bis zum Ende dabei, dass uns Löwen und Nashörner noch fehlen. Trotzdem kehrten wir hochzufrieden aber auch ziemlich erschöpft vom dauerhaften konzentrierten Suchen um 17:30 ins Olifants Camp ein, checkten ein und gingen noch schnell eine Kleinigkeit essen, ehe wir uns lange und warme Sachen anzogen, damit wir bei der Fahrt im offenen Jeep nicht frieren würden.

Der Nachtdrive begann um 20 Uhr und würde circa 2 Stunden dauern. Nach 22:15 Uhr darf sich niemand mehr im Park aufhalten, da sich dann die bewaffneten Ranger auf den Weg machen, um die Nashörner vor Wilderern zu schützen. Was für eine Welt. Da haben diese imposanten Tiere ein so riesiges Horn um sich zu verteidigen, und dann wird genau dieses Ihnen zum Verhängnis..  umso wichtiger, dass diese Tiere geschützt werden. Der Night Drive begann super mit einer Hyäne kurz nach der Ausfahrt aus dem Camp. Anschließend sahen wir noch einige der ausschließlich nachts aktiven Tiere sowie Hippos, einen Seeadler oder eine Savanna Katze. Es war eine schöne Erfahrung, den Park auch mal nachts kennenzulernen. Nun geht’s aber ins Bett, denn morgen geh der Wecker wieder so früh. Hoffentlich dann mit Löwen. 

 

Bis bald Frederic. 

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